Archiv der Kategorie: Allgemein

Corona-Krise: Ev. und Kath. Kirchen in Baden-Württemberg rufen mit Glockengeläut zum ökumenischen Gebet auf.

Die evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart möchten gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen. Daher rufen sie ihre Gemeinden auf, täglich um 19:30 Uhr mit dem Läuten der Betglocke zum ökumenischen Gebet einzuladen. So haben sich diesem Aufruf z.B. bereits die Ravensburger Kirchen angeschlossen.

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Pfarrerin schreibt an Kirche und Diakonie Aufruf zur Solidarität in der Corona-Pandemie

Liebe KollegInnen,

bevor wir über Andachten denken, bevor wir Aktionen starten, die natürlich auch sehr wichtig sind, finde ich es wichtig einen Solidaritätsnetzwerk einzurichten um für die Senioren/kranken einzukaufen, zu versorgen.

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Corona-Pandemie: Brandbrief einer besorgten Mutter, Tochter und Pfarrerin

Wir wollen lange leben… Bleibt zuhause! Wann kommt der Rand der Klippe auf uns zu…. Klopapier oder Angst um den Erhalt der Sauerstoffversorgung…

Man muss die Kommunikation über das Ungesagte wagen. Viele Familien haben sich eingesperrt, die Angst wächst wie ein Riese und irrt im Haus und in den Gedanken herum. In ihrer Familie lebt ein oder mehrere Menschen mit Vorerkrankung, und sie lässt die Überlebenschancen im Falle einer Ansteckung schrumpfen.

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Es könnte sein …

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

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Gedicht: Mensch – fridays no future

Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,


Mensch,

Unschuld verloren,
Hure Babylon erkannt.

am Abgrund,
Schritt voraus.

Linsen Gericht der Zeit,
Kinder Zukunft verkauft.

Kinder Brot gegessen,
Wasser Quell verdorben.

Technik und Fortschritt,
scientists and kids.

Götzen der Zeit,
fridays no future.

Mutter Erde Wunde,
Schlund ganz weit.

aller Himmel Fliehen,
verlorener Sphäre Raum.

stürzender Sintflut Meer,
bleibender Dürre Wüste.

blauer Himmel Regenbogen,
güldner Sonne Tau.

nach dir,
Gott.

© aponto / Stuttgart, 2019-09-29

Jesus Christus – Das Brot des Lebens, Joh. 6, 22-59

Das Brot des Lebens, Joh. 6, 22-59:
„…
47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben.
48 Ich bin das Brot des Lebens.
49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt.
…“

Christus sagt uns: Wer glaubt!
Wer glaubt, der hat …

Und ich? Ich rufe zu Christus.
Ich rufe mit offenen, leeren Händen:
HERR! Ich glaube; hilf meinem Unglauben (Mk 9, 25)!

Komme DU zu mir!
Schenke DU mir, dass Herz und Seele vertrauen,
Vertrauen zu dir und deinem Wort fassen.

Mir ist das Geheimnis zu groß.
Zu groß, als dass mein Verstand es fassen könnte.

Darum, HERR:
schenke meiner kraftlosen Seele – Glauben,
schenke meinem verzagten Herz – Liebe,
schenke meinem trüben Geist – Hoffnung.

Werde du mir zum Brot des Lebens,
damit ich mich ganz DIR hingeben,
ganz dir ergeben kann.

Dann wirst DU mir Brot, Brot des Lebens.

Und ich habe volle Genüge aus dir,
volle Genüge in der Wüste meines Lebens.

HERR, dir sei Dank in Ewigkeit.
Kyrie eleison.

© aponto 2019/05

Weltfrauentag 2019 – #Female Pleasure

Anlässlich der Weltfrauentags läuft aktuell im Karlstorkino Heidelberg der Dokufilm: #Female Pleasure.

Die Bude war gestern rappelvoll und die anschließende Diskussion hat mir gezeigt, dass Kirche erhebliche Mitschuld an der Situation der Frau in den Gesellschaften trägt. Weiter trägt sie aus meiner Sicht herzlich wenig dazu bei den Misstand zu beseitigen und für die gesellschaftliche Gleichstellung aktiv einzutreten.

Dazu müsste nach meiner Einschätzung wesentlich mehr befreitungstheologische Arbeit geleistet und kirchlicherseits vermittelt werden, um die sexuelle Befreiung der Frau aktiv einzufordern und theologisch zu untermauern.

Der Film zeigt deutlich, dass das nicht ein Problem ungebildeter Menschen irgendwo in Afrika ist, sondern, dass dies alle Gesellschaften erfasst und auch mitten in Europa und den USA präsent und verankert ist: Allein 500.000 Frauen in Eurpoa sind beschnitten oder vielmehr verstümmelt und es werden in diesen gesellschaftlichen Gruppen weiter junge Mädchen verstümmelt. Auch z.B. mitten in London. Dem Film nach beschneidet, bzw. verstümmelt auch z.B. die chassidische Sekte mitten in New York nach wie vor und unbehelligt von der Öffentlichkeit ihre Mädchen im Alter von 7 Jahren.

Den Trailer könnt ihr hier ansehen: Trailer #Female Pleasure.

Schulpädagogische Vorstellungen können zumindest in Heidelberg ab 20 Teilnehmer unter schulkino@medienforum-hd.de angefragt werden.
Unterrichtsbegleitendes Material wird hier bereitgestellt: #Female Pleasure Schulheft.

Am 12., 17. und 31. März finden im Karlstorkino Heidelberg weitere Vorstellungen statt.

In Esslingen habe ich am 27. März eine Vorstellung gefunden: #Female Pleasure.

Hier habe ich eine Termin- und Ortsübersicht für Deutschland gefunden: Termine #Female Pleasure Deutschland.
Und hier für die Schweiz: Termine #Female Pleasure Schweiz.

Winterwanderung 2019

Heute an Epiphanias haben wir einen sehr ansprechenden Gottesdienst zum Thema Weihrauch erlebt; und das in einer Evangelischen Kirche (kleinwalsertal-evangelisch.de). Frank, der Pfarrer
(frankwitzel.com) – ab 1000 Höhenmeter ist man per Du – hat uns das Thema Epiphanias und Weihrauch in seiner authentischen Art richtig gut nähergebracht. Und wir konnten es mit allen Sinnen erfahren: Weihrauch riechen, sehen und schmecken. Wir haben Weihrauch aus dem Oman, in Wasser angesetzt, getrunken. Weihrauch wurde entzündet, so dass wir ihn auch sehen und riechen konnten. Mit der Gitarre hat Frank uns mangels Orgelspieler begleitet. Das Singen, Beten und seine frei gesprochene Predigt, in der sogar ein kleiner Dialog mit der Gemeinde entstand, hat gefunkt. Frank ist einer zum Anpacken.

Nach dem anschließenden Kirchencafé haben wir uns dann auf unsere wunderschöne Winterwanderung gemacht. Der Gottesdienst hat uns noch eine Weile beschäftigt. Unterwegs haben wir dann zwei Esel vor Ihrem Stall getroffen. Das hat mich an meine
Adventspredigt erinnert. Vom Panoramaweg weg, der Breitach entlang ist uns die Kutsche vom Biohof Feuerstein verkommen.

Winterwanderung 2019-037
Winterwanderung 2019-037 Esel am Wegrand

Wir sind weitergestapft und wenig später waren wir dort. Im Hofladen des Biohofs Feuerstein haben wir wunderbaren Speck, Schinken, Käse und Brot gekauft. Das gab’s dann zum Abschluss unserer kontemplativen Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft als Abendbrot. Ein rundum gelungener Sonntag.

Winterwanderung 2019-041
Winterwanderung 2019-041

Wenn ihr mal dort seid, dann besucht doch einfach mal Frank im Gottesdienst oder macht mit ihm eine Wanderung mit spirituellen Impulsen (kleinwalsertal-evangelisch.de/et_veranstalter). Eine Einkauf im Hofladen vom Biohof Feuerstein lohnt ebenso.

Winterwanderung 2019-146
Winterwanderung 2019-146

Weihnachten 2018


Ich wünsche allen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest!

Das Wichtigste was wir haben sind unsere Beziehungen und gleichzeitig ist
nichts so anfällig und verletzlich wie eben diese Beziehungen.
Wir, jede und jeder Einzelne ist damit auf das Tiefste verletzbar, aber auch
im positiven Sinne be- und anrührbar.

Das Kind in der Krippe mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, achtsam mit uns
selbst, unseren Lieben und unserem Nächsten umzugehen.

Es scheint aus der Mode gekommen zu sein, den Umgang miteinander zu
pflegen und auf diesen zu achten. Aber genau darin liegt für mich
inzwischen der Schlüssel eines gelingenden Lebens und das unserer Kinder.

Hartmut Rosa spricht hier in Abgrenzung zur allseits gepflegten Mentalität des Ego, mehr, höher, weiter und schneller von Resonanz.
Das In-der-Welt-sein kann als sozial angewiesenes Wesen letzlich nur über unsere Beziehungen gelingen. So inzwischen meine Überzeugung.

Gleichzeitig soll oder kann das eine kleine Weihnachtsbotschaft für alle
sein.

Gott ist Mensch geworden und als Kind zu uns gekommen. Nehmen wir
dies als Anregung, um bewusst auf die Art unseres Menschseins zu achten.

Wenn es uns gelingt in uns hineinzuhören und soetwas wie eine innere
positive Resonanz zu verspühren, und wenn es uns gelingt in der Beziehung mit der oder dem Nächsten soetwas wie eine wohltuende Resonanz zu
erzeugen und zu empfangen, dann ist viel, ja sehr viel von der Botschaft des Kindes in der Krippe bei uns angekommen und weitergegeben.