Archiv der Kategorie: Impuls

TAGESLOSUNG, 15. August 2019 – Friedensboten

Wie lieblich klingen die Schritte des Freudenboten auf den Bergen,
der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Rettung verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott ist König geworden!

Jesaja 52,7

Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst:
Friede sei diesem Hause!
Lukas 10,5

Friedensbote sein – was für ein erfüllendes Gefühl das sein muss.
Wann habe ich dieses Gefühl zuletzt in mir gehabt?
Hatte ich dieses erhabene Gefühl überhaupt schonmal?

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TAGESLOSUNG, 13. August 2019 – Gegen-Bild

Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.


Psalm 23,2-3

Jesus spricht:
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
Johannes 10,10

Mit „Der gute Hirte“ sind der Psalm 23 und das 10. Kapitel des Evangeliums nach Johannes überschrieben.

Der eigene Vorteil, mein Ego, Macht zählt.
Wer zahlt schafft an.

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TAGESLOSUNG, 12. August 2019 – Lobpreis

.. sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem HERRN: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich.
Esra 3,11

alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die durch Jesus geschahen.
Lukas 13,17

In der Bibellese heute aus Matthäus 9, 9-13 ist Jesus mit Zöllnern und Sündern zusammen und isst mit Ihnen. Diese sind gekommen und haben die Nähe von Jesus gesucht.

Die Pharisäer versuchen da einen Keil reinzutreiben: Warum gibt der sich mit denen ab? Die Antwort ist eindeutig. Ich bin dort wo Hilfe nötig ist.

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TAGESLOSUNG, 11. August 2019 – Gedächtnis, das Wiederholen empfangener Lehren

[Der HERR] macht sich auf, dass er sich euer erbarme;
Jesaja 30,18

So sei nun stark, mein Kind, durch die Gnade in Christus Jesus.
2. Timotheus 2,1

In der Tageslosung spricht Jesaja, liest man den Kontext des Wortes, von nutzlosem Vertrauen auf falsche Kräfte und Mächte.

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TAGESLOSUNG, 10. August 2019 -Haltung

Biete deine Hand nicht einem, der Unrecht tut, indem du als Zeuge Gewalt deckst.
2. Mose 23,1

Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.
Matthäus 12,37

Mit „Gebote der Gerechtigkeit und Nächstenliebe“ ist der Abschnitt aus Exodus 23 überschrieben.

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Tageslosung 9. August 2019

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.
Sacharja 4,6

Wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss.
Galater 5,5

„… nicht durch Heer oder Kraft, … “

Gewalt, Macht, Krieg, Besatzung, Unterdrückung und Ausbeutung sind nicht die Mittel der Wahl.
Auch nicht Abschreckung durch Auf-Rüstung mit Waffen und An-Drohung von Gewalt.
Gewalt führt zu Gewalt; niemals zu echtem Frieden.

„Darum …spricht der HERR Zebaoth …“
“ … Es soll … durch meinen Geist geschehen …“

Dieser Geist Gottes möchte uns leiten, anleiten, erfüllen und ergreifen. Im persönlichen, wie auch im öffentlichen Leben.
Als Individuum, als Gemeinschaft und als Gesellschaft.

Themenfelder, die mir dazu einfallen und für die ich mich weiter interessieren möchte:
Gewaltlosigkeit, Gewaltfreiheit, gewaltfreie Kommunikation und Erziehung, Weltethos.

Friedfertig, friedliebend.

Friedensbewegung, Friedenstheologie, Friedenserziehung und Friedensstifter.

Befreiungstheologie.

Tageslosung 8. August 2019

HERR, … in deiner Hand ist Kraft und Macht, und es ist niemand, der dir zu widerstehen vermag.
2. Chronik 20,6

Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Epheser 3,20-21

Bitte in Not durch Lob und Dank.
Fürbitte um Erkenntnis, Gnade und Segen.

Dazu fällt mir spontan Mt 7, 7 ein:
Bittet, so wir euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.

Dass Gott keine JukeBox ist, haben wir wahrscheinlich alle schon auf die eine oder andere Art mehr oder weniger schmerzlich festgestellt. Darüber vielleicht aber auch das kindliche, einfache, natürliche, spontane, direkte, unbekümmerte und unbefangene in uns verloren oder verschütt gehen lassen.

Und dann Mt 7, 8:
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

In Worte fassen und ausdrücken, was einen bewegt. Worte, Sprache suchen und finden.

Aufmerksam mit den Augen sehen, die Umgebung wahrnehmen und aufnehmen was sich um einen herum tut.

In Aktion treten, Initiative ergreifen, tun.

Manchmal sieht das Ergebnis dann völlig überraschend und so ganz anders aus, wie wir es uns vorgestellt haben. Wichtig ist für mich geworden, dass ich immer wieder neu aufstehe, den Mut hochhalte, mich erkenne, mit mir selbst versöhnt bin und für Überraschungen, Spontanes und Neues offen bin.

Einladung zum Gnadenbund Gottes

Jesaja 55
1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben.
3 Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.
4 Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter.
5 Siehe, du wirst Völker rufen, die du nicht kennst, und Völker, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.

Gottes wunderbarer Weg

6 Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr,
sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,
11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
13 Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem Herrn soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

Tageslosung 7. August 2019

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
Micha 5,1

was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist,
1. Korinther 1,28

Nicht Leistung, Klug- oder Weisheit, Zeichen oder Werke;
nicht Macht, Besitz, Status, Einfluss oder Können;

Gnade Gottes – jeder mit Verlangen gegeben;
für dich und für mich – durch Christus.

Jesaja: Der Knecht Gottes im Leid (Jes 50, 4-9)

Der Knecht Gottes im Leid (Jes 50, 4-9):
„…
Gott der Herr hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
5 Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück.
Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.
7 Aber Gott der Herr hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, dass ich nicht zuschanden werde.
8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir!
9 Siehe, Gott der Herr hilft mir; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle werden wie ein Kleid zerfallen, Motten werden sie fressen.
…“

Allein auf weiter Flur,
eine Ruferin in der Wüste.

Überall, soweit das Auge blickt – Sand des Alltags.
Sand im Getriebe meines Seins – staubtrocken.

Wo ist es nur das lebendige Wasser.
Wo nur der belebende Wind, der die Wolken bringt.
Wo sein Wort, sein Geist?

Die Sonne so sengend, das Licht so gleisend hell!
Wer kann da bestehen!? Wer traut sich zu widerstehen!?

Die Schakale warten schon bis ich zu Boden gehe, um mich zu reißen. Die Aasgeier auf dem Totholz vergangener Bäume warten geduldig, bis der Leichenschmaus an ihnen ist.

Welcher Sinn besteht an diesem Gott verlassenen Ort?
Was soll hier Wort Gottes noch ausrichten?

Aufgeben? Letzte Ruhe finden?
Nein – Halt – Stopp!

Er ist nahe, der mich gerecht spricht!
Seele, hast du das vernommen?

Er wird für dich rechten.
Tritt hervor! Er geht Seit an Seit mit Dir!

Und da tut sich auf:
die Oase, mitten im Nichts,
das kühle Nass, mitten im Tod.
Die Wolken vom Wind getragen,
Ströme des Lebens in der Wüste des Lebens.

Wo sind sie nur geblieben?
Das Jaulen der Schakale verstummt in der Ferne.
Die Schwingen der Aasgeier schwinden am Horizont.
Die Bäume stehen grün an den Wassern.

Wort Gottes bricht sich Bahn.
Die Ohren fangen an zu jucken,
die Zunge stimmt ein in den Jubel.

Warum sollten wir schweigen!?

HERR dir sei Lob, Ehr und Preis!
Halleluja!

© aponto 2019/05