Schlagwort-Archive: Andacht

Tageslosung heute – nackt

Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt. Gen 3, 9-10

Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen. Heb 4, 13

nackt

vor
GOTT

offen
frei
sein

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Tageslosung, 3. März 2021 – Gegenüber

Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Gen 2, 18

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Joh 19, 26-27

Gegenüber

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Tageslosung, 2. März 2021 – vertrauen

Lehre mich rechtes Urteil und Erkenntnis, denn ich vertraue deinen Geboten. Ps 119,66

Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. Jak 3,13

vertrauen

Ich und GOTT
GOTT
Weisung
Erkenntnis

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Tageslosung, 26. Februar 2021 – bekannt

Siehe: Der die Berge gemacht und den Wind geschaffen hat, der dem Menschen sagt, was er im Sinne hat – er heißt »HERR, Gott Zebaoth«. Amos 4, 13

/Jesus betet:/ Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt. Johannes 17,6-7

bekannt

Wie sagt GOTT uns, was er im Sinn hat?

Amos spricht es deutlich aus:
Mangel an Brot
In einer Stadt regnet es, in der anderen nicht
auf einem Acker regnet es, auf dem anderen nicht
eine Ernte gelingt, eine verdorrt

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Flaschenpost – Impuls zu 1. Mose 4, 9 – Wer ist mein Bruder?

Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?
Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?

1. Mose 4,9

Flaschenpost

Auf einem der Fischzüge mit ihrem EU-Supertrawler vor der Westküste Afrikas im Jahr 2020 war es wieder soweit: das berstend volle Schleppnetz wurde eingeholt. Gerade noch rechtzeitig konnte Pablo die zwischen all den Fischen auf dem Fließband liegende Flasche herausangeln. Schnell war klar: die Flasche war verschlossen und ein Zettel lag darin.  Er nahm die Flasche zu sich und brachte sie nach Schichtende zum Kapitän. Dieser öffnete die Flaschenpost und holte den Zettel heraus. Darauf stand:
„Seit Jahrhunderten fangen wir an unseren Küsten Fisch. Nun sind die Meere leer. Seit Jahrhunderten wohnen wir hier an der Küste. Nun versinken unsere Häuser im nassen Sand.“

Im Sommerurlaub 2024 fand Lea beim spielen am Strand von Italien eine Flaschenpost und brachte den Fund freudestrahlend ihrer Mutter.  Erwartungsvoll öffneten sie zusammen die Post und die Mutter las vor:
„Mit unserem Flüchtlingsboot durften wir in Europa nicht anlanden. In Seenot gekommen, wurden wir von der libyschen Marine gerettet und zurück nach Afrika gebracht.“

Auf meiner lang ersehnten Wüstentour im Jahr 2026 sah ich im heißen Wüstensand eine Flasche glitzern. Wie ein Brennglas hat sie mich geblendet.  Darum habe ich sie aufgehoben und war erstaunt darin einen Zettel zu finden. Neugierig habe ich diesen herausgeholt und gelesen:
„Mein Meer war leer,
mein Strand versunken,
Europa abgeriegelt,
die Wüste zu trocken.“

© aponto / 28.07.2018

Stille

Belebter Marktplatz – Wochenmarkt.
Pulsierendes Leben der Kleinstadt des Südens.
Hupende Autos, flinke Vespas, eifrige Händler:
„Frischer Fisch!“ – „Knackiges Gemüse!“ – „Duftende Gewürze!“

Schöne Frauen, stolze Männer, tobende Kinder,
schmunzelnde Alte auf Bänken,
Boul spielende Männer unter schattigen Bäumen –
unbekümmertes, farbenprächtiges Leben des Südens.

Ich trete heraus – hinein in die Frische der Kirche am Platz,
suche meinen Platz in der Bank.
Erfüllt vom flimmernden Leben schließe ich meine Augen.
Du und ich – Stille.

© aponto / 28.07.2018