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Tageslosung 8. August 2019

HERR, … in deiner Hand ist Kraft und Macht, und es ist niemand, der dir zu widerstehen vermag.
2. Chronik 20,6

Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Epheser 3,20-21

Bitte in Not durch Lob und Dank.
Fürbitte um Erkenntnis, Gnade und Segen.

Dazu fällt mir spontan Mt 7, 7 ein:
Bittet, so wir euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.

Dass Gott keine JukeBox ist, haben wir wahrscheinlich alle schon auf die eine oder andere Art mehr oder weniger schmerzlich festgestellt. Darüber vielleicht aber auch das kindliche, einfache, natürliche, spontane, direkte, unbekümmerte und unbefangene in uns verloren oder verschütt gehen lassen.

Und dann Mt 7, 8:
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

In Worte fassen und ausdrücken, was einen bewegt. Worte, Sprache suchen und finden.

Aufmerksam mit den Augen sehen, die Umgebung wahrnehmen und aufnehmen was sich um einen herum tut.

In Aktion treten, Initiative ergreifen, tun.

Manchmal sieht das Ergebnis dann völlig überraschend und so ganz anders aus, wie wir es uns vorgestellt haben. Wichtig ist für mich geworden, dass ich immer wieder neu aufstehe, den Mut hochhalte, mich erkenne, mit mir selbst versöhnt bin und für Überraschungen, Spontanes und Neues offen bin.

Einladung zum Gnadenbund Gottes

Jesaja 55
1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben.
3 Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.
4 Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter.
5 Siehe, du wirst Völker rufen, die du nicht kennst, und Völker, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.

Gottes wunderbarer Weg

6 Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr,
sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,
11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
13 Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem Herrn soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

Tageslosung 7. August 2019

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
Micha 5,1

was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist,
1. Korinther 1,28

Nicht Leistung, Klug- oder Weisheit, Zeichen oder Werke;
nicht Macht, Besitz, Status, Einfluss oder Können;

Gnade Gottes – jeder mit Verlangen gegeben;
für dich und für mich – durch Christus.

Tageslosung 12. Mai 2019

Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt, die auf ihn trauen.
Nahum 1,7

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
2. Korinther 4,8

„Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.“2. Korinther 4,8

Ein System, das auf Angst aufbaut und seine Leute kleinhält, kann diese Feststellung und Grundhaltung nicht mögen.

Gestern habe ich einen wunderbaren Artikel über eine Waldensergemeinde in Italien gelesen:
„Die Waldenser von Brescia: Eine Kirche lehnt sich gegen Italiens Rechte auf“

Die Waldenser sind eine protestantische Reformbewegung aus Italien/Frankreich mit einigen Gemeinden in Deutschland (siehe Deutsche Waldenservereinigung).
„Lux lucet in tenebris“ (Das Licht leuchtet in der Finsternis) ist der Wahlspruch der Waldenser.

Ich weiß nicht, ob dieser Wahlspruch hier seine Quelle hat, aber kurz vor unserem heutigen Lehrtext, steht ein Bezug zu diesem Wahlspruch und zwar in 2. Korinther 4, 6:
„Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.“

Christus ist das von Gott gegebene Licht; mitten hinein in die Finsternis, auch in jede und jeden von uns und auch in unsere ganz persönliche Finsternis.
Das gibt Paulus und mit ihm den Korinthern, den Waldensern, den Frauen von „Maria 2.0“, den Kritikern aus dem NAK-Bezirk Minden, den NAK/NAC-Widerständlern in Sambia, Malawi, Simbabwe und auch jeder und jedem einzelnen ganz persönlich die Gewissheit und Kraft in Herz und Seele:
„Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.“2. Korinther 4,8

Denn, „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei“! (Johannes 8, 36)
Auch frei von jeglicher Angst gegenüber Menschen, die Macht in welcher Form auch immer über uns ausüben wollen.

Ich wünsche uns allen einen gesegneten Sonntag und einen wunderschönen Muttertag.

Tageslosung 22. April 2019

… Zur letzten Zeit … wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, …
und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.

Jesaja 2,2.4

… Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Johannes 20,21

Leider ist dieses große Wort des Jesaja hier etwas wirr zusammengesetzt.

„… Schwerter zu Pflugscharen und … Spieße zu Sicheln …“ ist z. B. so ein markanter Teil dieses Wortes, der mir da fehlt.
Das erinnert mich an die Zeit der großen Ostermärsche für den Frieden.

Die Polarisierung im Globalen und das Auseinandertriften der Gesellschaften vor Ort bewegt mich sehr.
Es wundert mich, dass Populisten à la Trumpp mit ihren aus- und abgrenzenden Verführungsworten und Heilsversprechen so einen Widerhall in den Gesellschaften finden.

Wie könnte da eine starke und große Friedensbewegung heute etwas erreichen und all den zersetzenden Kräften etwas Konstruktives und Vereinendes entgegensetzen?
Wie passt da z.B. das Wort Jesu aus Matthäus 10, 34-35 dazu?